Werkstatt-Konzert vom 2. Oktober 2021

Statt wie üblich kerniger Motorensound waren für einmal sanftere und stillere Töne in der Werkstatt der Aegeritalgarage zu hören. Beim ersten Werkstatt-Konzert des Ägeritalorchesters brachten 13 Streicher und Streicherinnen ein völlig neues Klangbild in die Werkhalle.

Die Idee, dass das Ägeritalorchester ein Konzert einmal in einer originellen Räumlichkeit spielen könnte, war der Grundstein zum Werkstatt-Konzert vom 2. Oktober 2021. Das Ägeritalorchester spielte klassische Stücke in der Aegeritalgarage. Der Gedanke dahinter war auch: Die Musik kommt zum Alltag.

Kapellmeister Adrian Häusler hatte dazu ein ausserordentliches Programm mit Werken grosser Künstler wie Bach, Albinoni, Händel und Strauss einstudiert. Etwa 50 Liebhaber klassischer Musik fanden den Weg in die ungewöhnliche „Klang-Werkstatt“. Die Werkstattumgebung wurde dabei bewusst authentisch belassen und der Kontrast vom rauen Alltag zu feiner klassischer Musik nahmen die Besucher als sehr erfrischend wahr.

Trotz klassischer Musik bleibt die Umgebung authentisch

Naturgemäss ist eine Werkstatt nicht als Tonhalle konzipiert ist. Deshalb war erstaunlich, dass der Klang der 13 Streicher und Streicherinnen klar und rein war. Für vier Jungmusikantinnen aus der Musikschule Unterägeri war dieses Konzert gleichzeitig eine Premiere. Dabei wurden sie von den routinierten Geigern bravourös mitgetragen. Trotz einiger Nervositäten wird ihnen dieser Abend sicherlich noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben.

Damit keine störenden Geräusche den Konzert-Genuss trübten, wurde extra die Waschanlage für eine halbe Stunde abgestellt. Auch andere akustische Störquellen wurden vorsorglich eliminiert. Wir danken allen Kudinnen und Kunden für ihr Verständnis.

Die Gelegenheit nutzte auch die Filmemacherin Claudia Steiner. Für ihr Dokumentarfilm-Projekt „Wo Kinder spielten – das Aegerital im Wandel“, porträtierte sie einen der Protagonisten, den Bassisten Geni Häusler, während des Konzertes.

Alles in allem war das halbstündige Konzert mit zehn sorgfältig ausgesuchten Musikstücken sehr wohltuend und erfrischend. Dass es in einer völlig neuartigen und ungewohnten Umgebung stattfand, war ein Novum. Nach dem letzten Applaus schätzten es die Besucher gerade deshalb, die Eindrücke noch bei einem Apéro „ausklingen“ zu lassen.

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